Mit großer Freude und Dankbarkeit durften wir am 31. Deutschen Präventionstag in Hannover mit unserem Vortrag
„Apokalypse im KI-Zeitalter – Bilder, Angst und die Macht der Vorstellung“ teilnehmen.
Es war uns eine besondere Ehre, Teil dieses bundesweiten Fachkongresses zu sein und gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft, Bildung, Präventionsarbeit und Zivilgesellschaft über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen ins Gespräch zu kommen.
Besonders berührt hat uns das große Interesse an unserem Vortrag. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt – viele Teilnehmende standen während des Vortrags oder saßen auf dem Boden, um dabei sein zu können. Dieses große Interesse und die intensive Aufmerksamkeit haben uns gezeigt, wie sehr die Themen digitale Bilderwelten, KI, Angstnarrative und gesellschaftliche Polarisierung derzeit Menschen beschäftigen.
In unserem Vortrag haben wir uns mit der Frage beschäftigt, warum apokalyptische Narrative gerade in Zeiten von Unsicherheit, Krisen und digitalen Umbrüchen eine so große Wirkung entfalten. Dabei stand insbesondere die Rolle von sozialen Medien, KI-generierten Bildern und digitalen Bilderwirklichkeiten im Fokus – ebenso wie die Frage, wie extremistische Gruppen gezielt mit Angst, Feindbildern und emotionaler Mobilisierung arbeiten.
Besonders wichtig war uns dabei die Perspektive auf Kinder und Jugendliche: Wie wirken permanente Krisenerzählungen auf junge Menschen? Wie entstehen digitale „Rabbit Holes“? Und wie können Prävention, Aufklärung und emotionale Reflexion dazu beitragen, Radikalisierungsdynamiken frühzeitig zu erkennen?
Der Austausch im Anschluss an den Vortrag hat uns erneut gezeigt, wie relevant diese Themen aktuell sind – und wie groß der Bedarf an interdisziplinären Perspektiven und offenen Gesprächen darüber ist.
Wir danken dem Deutschen Präventionstag herzlich für die Einladung, die Organisation und die Möglichkeit, unsere Arbeit in diesem wichtigen Rahmen vorstellen zu dürfen.