Der Tod von Arif Arslaner macht mich traurig.
Ich habe ihn als einen besonderen Menschen und wichtigen Mentor kennengelernt – jemanden, der Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur Mut gemacht hat, sondern sie stets angespornt hat, sich ihren Platz in dieser Gesellschaft selbstbewusst zu erarbeiten. Denn Arif wusste: Dieser Platz wird einem nicht geschenkt.
Gleichzeitig blieb er auch in den eigenen Communities nie bequem. Unermüdlich forderte er demokratische Werte, Eigenverantwortung und gesellschaftliche Teilhabe ein – klar, direkt und immer mit Haltung.
Sein Engagement, seine Wärme und seine Überzeugungskraft haben viele Menschen geprägt, auch mich.
Mit Arif verliert unsere Gesellschaft einen echten Brückenbauer.