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Rumi-Impuls e.V.

Demonstration mit den Gewerkschaften am 26. September 2026

Am 26. September gingen Menschen gemeinsam mit den Gewerkschaften auf die Straße, um ein deutliches Zeichen gegen den drohenden sozialen Kahlschlag zu setzen.

Denn hinter jeder Kürzung stehen Menschen. Menschen, die auf Unterstützung, Beratung, Bildung, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe angewiesen sind. Besonders betroffen sind häufig diejenigen, deren Stimmen ohnehin zu wenig gehört werden.

Was bedeutet es für unsere Demokratie, wenn soziale Strukturen zunehmend geschwächt werden und Menschen das Vertrauen verlieren, dass Politik ihre Lebenswirklichkeit noch versteht?

Wenn soziale Angebote verschwinden, Beratungsstellen an ihre Grenzen geraten und gesellschaftliche Ungleichheiten wachsen, entstehen nicht nur Versorgungslücken. Es entstehen auch Enttäuschung, Perspektivlosigkeit und das Gefühl, allein gelassen zu werden.

Genau dort, wo Vertrauen und Zugehörigkeit verloren gehen, finden populistische und extremistische Kräfte einen Nährboden.

Soziale Sicherheit ist deshalb keine freiwillige Zugabe, sondern eine wesentliche Grundlage einer funktionierenden Demokratie.

Die Demonstration machte deutlich: Gewerkschaften, soziale Einrichtungen und Zivilgesellschaft tragen gemeinsam Verantwortung dafür, dass Solidarität nicht nur ein politisches Schlagwort bleibt.

Es geht um mehr als finanzielle Einsparungen. Es geht um die Frage, in welcher Gesellschaft wir künftig leben wollen – und welchen Wert wir den Menschen beimessen, die Unterstützung benötigen oder sich täglich für andere einsetzen.

Eine Gesellschaft, die am sozialen Zusammenhalt spart, riskiert langfristig weit mehr, als sie kurzfristig einspart.

Der 26. September war deshalb auch ein Zeichen demokratischer Verantwortung: für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt.