Die Auftaktveranstaltung der „Frankfurter Begegnungen“ am 28. Mai 2026 in der Deutschen Nationalbibliothek hat mich sehr beeindruckt. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft hat damit einen Raum geschaffen, in dem engagierte Menschen miteinander ins Gespräch kommen und neue Impulse für unsere Stadt entstehen können.
Besonders gefreut hat mich, dass wir gemeinsam mit unserem Verband, dem Paritätischen, mit einem Stand vertreten sein durften. Dabei hatten wir die Möglichkeit, unsere Arbeit vorzustellen, die in vielen Bereichen von ehrenamtlichem Engagement getragen wird. Die Gespräche mit interessierten Besucherinnen und Besuchern haben gezeigt, wie groß das Interesse an gesellschaftlichem Engagement ist und wie wichtig die Arbeit von Vereinen und Initiativen für das Gemeinwesen bleibt.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Aussage von Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Er sagte, dass er nur dieses eine Leben habe und deshalb etwas für die Gesellschaft und seine Stadt beitragen möchte. Dieser Gedanke bringt für mich den Kern von Engagement auf den Punkt.
Der Abend hat gezeigt, wie viele Menschen sich bereits für Frankfurt einsetzen oder sich künftig engagieren möchten. Das macht Mut und stärkt das Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können.
Am meisten berührt hat mich jedoch der Abschluss des Abends. Als Peter Wirth, besser bekannt als Bahnbabo, sein Gedicht vortrug, wurde die besondere Atmosphäre der Veranstaltung noch einmal spürbar. Seine Worte über Menschlichkeit und Zusammenhalt haben mich tief bewegt und dem Abend einen sehr emotionalen Ausklang gegeben.
In einer Welt, die an vielen Stellen auseinanderdriftet und in der man trotz Internet und ständiger Vernetzung oft das Gefühl hat, dass Menschen sich immer weiter voneinander entfernen, müssen wir das Miteinander stärker fördern. Wir müssen wieder mehr füreinander da sein.